Das Rossmeer ist mehr als zur Hälfte permanent von einer festen, bis zu 600 Meter dicken und knapp 500.000 km² großen Eisdecke bedeckt – dem Ross-Schelfeis, das damit nur geringfügig kleiner ist als Frankreich. Ein Teil der Eisplatte ist auf dem Meeresgrund verankert, der größere Teil schwimmt jedoch auf. Die Kante erstreckt sich auf eine Länge von 600 bis 800 km und ragt 20 bis 50 Meter über den Meeresspiegel.
Im Westen des Rossmeers liegen die Ross-Insel mit dem Mount Erebus, einem aktiven Vulkan mit permanentem Lavasee, und der McMurdo-Sund, der einen natürlichen Hafen bildet, welcher im antarktischen Sommer in der Regel eisfrei ist. Östlich dieses Sunds befindet sich die Franklin-, nordöstlich davon die Coulman-Insel.
Im Oktober 2016 waren langwierige und zunächst gescheiterte Verhandlungen schließlich erfolgreich und es wurde ein Meeresschutzgebiet Rossmeer als das größte Meeresschutzgebiet weltweit eingerichtet. Die Vereinbarung trat im Dezember 2017 in Kraft und soll für vorerst 35 Jahre bestehen: Auf 1,12 Millionen Quadratkilometern soll für die Laufzeit z. B. jegliche Fischerei verboten sein.
Von hier aus starteten die Südpol-Expeditionen von Scott und von Amundsen wie auch die von Shackelton. Meherere Forschungsstationen befinden sich aktuell hier, McMurdo, die grösste, ist von den USA betrieben und Ausgangspunkt für die Versorgung der Station am Südpol.















































































































